Unser Konzept: Ein 10-Punkte Plan zur Steigerung der Sicherheit und AttraktivitÀt der B1

Die Wiener Straße ist durch die immer stĂ€rkere Besiedelung Purkersdorfs extrem unsicher fĂŒr FußgĂ€nger:innen, Radfahrer:innen, aber auch Autofahrer:innen. Mit unseren Ideen möchten wir die Sicherheit von Verkehrsteilnehmer:innen, Autofahrer:innen wie FußgĂ€nger:innen sowie die AttraktivitĂ€t des gesamten Stadtteils erhöhen.

Hier finden Sie hĂ€ufig gestellte Fragen zu unserem Konzept →

Hier finden Sie eine 24-seitige Zusammenfassung unseres Konzepts, das wir den Parteien und dem Verkehrsausschuss Purkersdorf ĂŒbermittelt haben →


🎉 Ein großes DANKE an alle UnterstĂŒtzer:innen!

Und wie geht es jetzt weiter?

✅ DurchfĂŒhrung Unterschriftenaktion

✅ Übergabe der Unterschriften an den BĂŒrgermeister

✅ Mai 2021: PrĂ€sentation unseres Konzepts im Verkehrsausschuss Purkersdorf

✅ Juni 2021: Behandlung unseres Konzepts und der Unterschriften im Gemeinderat Purkersdorf

⏳ Juni 2021: Detailbesprechung unseres Konzepts mit den Mitgliedern des Verkehrsausschusses - warten auf Terminvorschlag

✅ Juli 2021: TWS Kontakt zum Land Niederösterreich - Konzeptvorstellung

✅ Juli 2021: Kick Off Rad Basisnetz Planung Potentialregion Purkersdorf

⏳ bis MĂ€rz 2022: Bestandserhebung und Netzplanung

⭕ MĂ€rz 2022: Abschluss Netzplanung

⭕ ~Dezember 2022: Abschluss Vorprojektplanung

⭕ ~2023 - 2024: Umsetzung


Ausgangslage

  • Die Wiener Straße ist durch die immer stĂ€rkere Besiedelung Purkersdorfs extrem unsicher fĂŒr FußgĂ€nger:innen, Radfahrer:innen, aber auch Autofahrer:innen. Es wimmelt von exponierten Stellen und UnfĂ€lle hĂ€ufen sich, etwa 1.800 Anrainer:innen sind hiervon betroffen - sie ist Teil des Schulwegs von sehr vielen Kindern

  • Fehlende stadtplanerische Maßnahmen haben dazu gefĂŒhrt, dass der Stadtteil wenig durchdacht wirkt und unattraktiv geworden ist, weiters herrscht aktuell immer noch starke BautĂ€tigkeit

  • Die Wiener Straße ist jedoch der Eingang und das „Tor nach Purkersdorf“ - den Menschen wird ein völlig falscher erster Eindruck vermittelt. Purkersdorf wirkt wie reine Transitstadt ohne „Kern“

  • Die gesamte Strecke wurde in den Ausbauplan fĂŒr einen Fahrradschnellweg aufgenommen und es gibt hierfĂŒr signifikante Förderungen und bereits eine Willensbekundung vom Land Niederösterreich →

  • Hier finden Sie den Flyer fĂŒr unsere Aktion →



Ziele

1. Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer:innen, Autofahrer:innen wie FußgĂ€nger:innen

2.
Erhöhung der AttraktivitÀt des gesamten Stadtteils



10 Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele

1. durchgehende Einspurigkeit

2. Baulich getrennter Fahrradweg

3. durchgehender GrĂŒnstreifen

4. DurchgÀngig Tempo 50

5. DurchgÀngiges Radarkonzept

6. SperrflĂ€chen begrĂŒnen

7. Beete entlang der Straße

8. Verbesserung Bushaltestellen

9. Spielplatz

10. Team Wiener Straße



1. Einspurigkeit - 2. Fahrradweg - 3. GrĂŒnstreifen

  • An vielen Stellen ist der Gehsteig so schmal, dass es mit Kindern und Ă€lteren Menschen gefĂ€hrlich ist dort zu gehen – mit einem Kinderwagen ist es defacto nicht möglich

  • Durch die riskante Fahrweise der Autofahrer:innen auf der Wiener Straße kommt es hier immer wieder zu gefĂ€hrlichen Situationen durch riskante Spurwechsel sowie regelmĂ€ĂŸigen UnfĂ€llen

  • Bei Regen werden FußgĂ€nger:innen von Autos durch sich bildende Wasserlacken am Straßenrand angespritzt

  • Fahrradfahrer:innen werden höchstens als Hindernisse wahrgenommen, das Fahrradfahren ist deshalb unsicher und unattraktiv

Der Gehsteig ist sehr schmal und mit Kindern oder alten Menschen sehr gefÀhrlich

Bei Regen werden FußgĂ€nger:innen angespritzt

Der Gehsteig wird schnell nicht mehr nutzbar

  • Die Wiener Straße sollte, so wie in Wien, auf eine Spur zusammengefasst werden

  • Die freigewordene Spur sollte fĂŒr einen baulich getrennten Fahrradweg und einen durchgehenden GrĂŒnstreifen ersetzt werden

  • Zebrastreifen sollen vermehrt eingesetzt werden, um die Querung fĂŒr FußgĂ€nger:innen zu erleichtern, bestehende Ampelschaltungen sollten ĂŒberprĂŒft und gegebenfalls angepasst werden

  • Autofahrer:innen wĂŒrden in Ruhe auf einer Spur bleiben können, was in Wien auch kein Problem darstellt

  • Fahrradfahrer:innen und FußgĂ€nger:innen wĂŒrden von erhöhter Sicherheit und einem zĂŒgigeren Radweg profitieren, der entlang des Wienflusses nicht gegeben ist

  • Eine Maßnahme fĂŒr ein schöneres Ortsbild und ein Zeichen gegen den Klimawandel wird gesetzt

  • Im Zuge der Umbauten wĂ€re auch die Errichtung eines Kreisverkehr bei der Gabelung der B1 mit der B44 sinnvoll, um den Verkehrsfluss hier zu erleichtern und Radfahrer:innen und Autofahrer:innen ein besseres Miteinander zu ermöglichen

Wiener Straße 80-85 vorher

Wiener Straße 80-85 nachher

Wiener Straße 80-100 vorher

Wiener Straße 80-100 nachher

Wiener Straße 25 bis 27 vorher

Wiener Straße 25 bis 27 nachher

Kreuzung Wiener Straße/ Anton Wenzel Pragergasse - bei Wiener Straße 37 bis 39 vorher

Kreuzung Wiener Straße/ Anton Wenzel Pragergasse - bei Wiener Straße 37 bis 39 nachher



4. Tempo 50 - 5. DurchgÀngiges Radarkonzept

  • Zur Verkehrsberuhigung sollte durchgĂ€ngig eine Tempobegrenzung auf 50 Km/h umgesetzt werden

  • Autofahrer:innen wĂŒrden nicht „drĂ€ngeln“ weil manche zu langsam fahren, immer wieder kommt es zu riskanten Manövern und GefĂ€hrdung sĂ€mtlicher Verkehrsteilnehmer:innen

  • Die Zeitersparnis auf dieser Strecke (etwa 1,5 km) durch höhere Geschwindigkeit betrĂ€gt nur 18 Sekunden - der Anhalteweg ist bei 60 km/h ca. 35% lĂ€nger als bei 50 km/h (54 m statt 40 m)

  • Entlang der Wiener Straße soll es neben den fixen RadargerĂ€ten regelmĂ€ĂŸige Radarkontrollen durch die Polizei geben

  • Autofahrer, die bei Rot trotzdem in die Kreuzung fahren, sollen geblitzt werden



6. SperrflĂ€chen begrĂŒnen - 7. Beete entlang der Straße

  • SĂ€mtliche SperrflĂ€chen, die auf der Wiener Straße vorhanden sind, sollten mit Pflastersteinen begrenzt und begrĂŒnt werden (Wiese + BĂ€ume)

  • Nachdem sie ohnehin nicht befahren werden dĂŒrfen, wĂŒrde diese Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit und AttraktivitĂ€t des Ortsbildes viel beitragen - Verbotenes „Ausscheren“ ĂŒber die SperrflĂ€chen und somit die GefĂ€hrdung des Gegenverkehrs wĂ€re nicht mehr möglich

  • Hier sollte mit dem Umland Verein RĂŒcksprache gehalten werden, um eine einheitliche Gestaltung zu sichern und auch bereits in Wien zu erreichen

  • Auf dem neue geschaffenen GrĂŒnstreifen sollen Beete entstehen, die den jeweiligen HĂ€usern zugeordnet sind - Anrainer:innen sollen hier die Möglichkeit haben selbst in die Gestaltung einbezogen zu werden

  • Sollte ein Beet nicht genutzt werden, können dort Bienenmischungen gepflanzt werden, um ein Zeichen fĂŒr den Bienenschutz zu setzen

  • Entlang des Gehwegs sollen BĂ€nke und Sitzmöglichkeiten realisiert werden, die es bis dato ĂŒberhaupt nicht gibt

  • Bestehende GrĂŒnstreifen sollen geschĂŒtzt werden (z.B. Erhalt des GrĂŒnstreifens zwischen der Wiener Straße 47 und 49) und durch attraktive Bepflanzung aufgewertet werden



8. Haltestellen

  • Zur Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Sicherheit der FußgĂ€nger:innen sollen Bushaltestellen möglichst nicht in Buchten platziert werden

  • Die Buslinien auf der Wiener Straße sind Teil des Schulwegs von vielen Kindern - hier muss verstĂ€rkt auf Sicherheit geachtet werden

  • Die Platzierung der Haltestellen soll evaluiert und ggf. erweitert werden. Der Abstand zwischen Unter Purkersdorf und Purkersdorf Sanatorium ist recht weit - hier wĂŒrde sich eine Haltestelle auf Höhe Pragergasse anbieten.



9. Spielplatz

  • Der gesamten Wiener Straße fehlt es an SpielplĂ€tzen und Parks

  • Durch entstehenden Wohnbauten leben dort viele Jungfamilien mit Kindern

  • Der nĂ€chste Spielplatz ist die Stadt des Kindes im 14. Bezirk bzw. der Naturpark – beides ist sehr weit auseinander

  • Ein gut gelegener Spielplatz soll errichtet werden – dieser soll mit Schallschutz und Hecken versehen sein, um die nötige Ruhe und Sicherheit zu gewĂ€hrleisten



10. GrĂŒndung des Team Wiener Straße

  • Um die weitere Entwicklung des Stadtteils zu forcieren und nicht einfach „passieren zu lassen“, soll aus interessierten Anrainer:innen das Team Wiener Straße gegrĂŒndet werden

  • Dieses soll sich regelmĂ€ĂŸig treffen und Ideen entwickeln und diese strukturiert an die Gemeinde weiterleiten und bei der Umsetzung mitwirken/unterstĂŒtzen

  • Sollten Sie Interesse haben mitzuarbeiten, melden Sie sich bei uns!



HĂ€ufig gestellte Fragen

Behindert die Reduktion von zwei auf eine Fahrspur nicht den Verkehrsfluss?

Nicht wesentlich stĂ€rker, als das bereits jetzt der Fall ist. Der Verkehr wird Richtung Wien im Bereich Stadtgrenze bereits von zwei auf eine Spur zusammengefĂŒhrt und durch die bestehenden Ampeln und die ZusammenfĂŒhrung der Spuren wird der Verkehrsfluss schon jetzt unterbrochen. In Richtung Purkersdorf ist die B1 auf Wiener Seite ebenfalls bereits einspurig. Das wĂ€re somit nur eine VerlĂ€ngerung der bestehenden einspurigen Strecke.

Des Weiteren sind sowohl die B44 als auch die B1 vor dem Bereich der Feuerwehr einspurig und durch mehrere Ampeln geregelt. Der Verkehrsfluss wird somit hier bereits zerteilt.

Eine einspurig FĂŒhrung wĂ€re somit nur ein frĂŒheres Vereinzeln des Verkehrs - anstatt bei der Stadtgrenze bereits bei der Feuerwehr. Ohne das oftmals riskante Überholen und Spurwechseln wĂŒrde es zu mehr Ruhe und in Folge Sicherheit fĂŒr alle Verkehrsteilnehmer:innen kommen.

Im Zuge der Umbauten wÀre auch die Errichtung eines Kreisverkehr bei der Gabelung der B1 mit der B44 sinnvoll, um den Verkehrsfluss hier zu erleichtern und Radfahrer:innen und Autofahrer:innen ein besseres Miteinander zu ermöglichen.

Wieso brauchen wir einen Radweg an der B1, wo es doch ohnehin einen an der Wienzeile entlang des Flusses gibt?

Auch wenn das eine naheliegende Lösung wÀre, gibt es hier mehrere Probleme:

  • Bei diesem Weg handelt es sich um einen gemischten Geh- und Radweg - jeder kennt die unangenehme Situation sich dort als FußgĂ€nger:innen (aber auch Radfahrer:innen) zu bewegen. Es kommt zweitweise zu einer starken Überlastung des Weges und ein Spazierengehen vor allem mit Kindern ist sehr gefĂ€hrlich

  • Es geht hier nicht nur darum einen erholsamen, schönen Weg zum Spazierfahren zu haben, sondern der Weg entlang der B1 dient auch als Weg zur Arbeit, Schule oder Kindergarten

  • Es soll eine attraktive, schnelle und sichere Verbindung geben um rasch nach Wien oder Purkersdorf Zentrum zum Arbeiten oder Einkaufen zum kommen

  • Der Weg am Wienfluss wird auch von Anrainer:innen als Zufahrt genutzt und ist von seiner Beschaffenheit (Erde, Gatsch) absolut ungeeignet um rasch (sowie sauber und sicher) auf dem Fahrrad weiterzukommen

  • Um den bestehenden Radweg zu erreichen, mĂŒssen viele Anrainer:innen weiters zuerst an der B1 entlang gehen bzw. fahren, bis sie zu einer BrĂŒcke kommen - hier findet bereits eine hohe GefĂ€hrdung statt (z.B. gibt es im Bereich Sanatorium etwa 1m breite Wege, die sich FußgĂ€nger:innen, SchĂŒler:innen, LĂ€ufer:innen, Radfahrer:innen, HundeausfĂŒhrer:innen, Rollerfahrer:innen, etc. teilen)

  • Und ganz wesentlich ist der finanzielle Aspekt: der Radweg an der Wienzeile erfĂŒllt nicht die Förderkriterien des Landes Niederösterreich - hier ist es möglich mit einem Radweg auf der B1 eine Förderquote bis 80% zu erreichen, was dem Purkersdorfer Gemeindebudget nur gut tun kann. (Quelle: https://radkompetenz.at/4319/elf-radschnellweg-regionen-fuer-niederoesterreich/)


FĂŒr die Gestaltung der Wiener Straße ist doch das Land Niederösterreich und nicht die Gemeinde Purkersdorf zustĂ€ndig?

  • GrundsĂ€tzlich fĂ€llt die ZustĂ€ndigkeit fĂŒr die Wiener Straße in den Bereich des Landes, wir möchten unseren Gemeindepolitiker:innen jedoch zeigen, wie wichtig dieses Thema fĂŒr die Bevölkerung ist und dass wir uns von unseren gewĂ€hlten Vertreter:innen mehr Einsatz fĂŒr dieses Thema erwarten. Der Druck fĂŒr solche VerĂ€nderungen muss von den Gemeinden ausgehen, die im Übrigen fĂŒr die Begleitinfrastruktur (Geh- und Radweg) zustĂ€ndig sind.

  • Die Förderung fĂŒr die Radschnellverbindung auf der B1 muss explizit von der Gemeinde (bzw den betroffenen Gemeinden) angefragt werden. Die entsprechende Abteilung im Land macht dann eine Grobplanung. Das Abschieben dieses Themas auf die ZustĂ€ndigkeit des Landes ist als Argument deshalb nur bedingt zulĂ€ssig.

  • Gerade durch den geplanten Fahrradschnellweg ist hier aus unserer Sicht eine gute Möglichkeit gegeben, solche Themen anzusprechen und umzusetzen. Und auch das Land wird ein durch Unterschriften etc. dokumentiertes Anrainer:inneninteresse hoffentlich berĂŒcksichtigen.

Eure Visualisierungen schauen bereits sehr konkret aus. Was ist mit den Einfahrten, ParkplĂ€tzen und Abbiegespuren? WĂ€re eine andere Anordnung von Parkstreifen, Radweg und GrĂŒnstreifen möglich bzw. sinnvoller?

  • Die von uns vorgestellten Ideen sind als Denkanstoß und Beginn eines Dialogs zu sehen. Wir möchten erreichen, dass die Gemeinde beginnt die Wiener Straße als Stadtteil aktiv zu gestalten und nicht unkontrolliert wachsen zu lassen. Deshalb sind sĂ€mtliche Visualisierungen als Idee und Startpunkt zu sehen - wir sind fester Überzeugung, dass Expert:innen zugezogen werden mĂŒssen, um die Wiener Straße zu einem attraktiven und sicheren sowie durchdachten Stadtteil zu machen.

Was passiert mit den ParkplĂ€tzen, wenn ein GrĂŒnstreifen auf der Wiener Straße realisiert wird?

  • Wir sind dafĂŒr eine Fahrspur wegzunehmen, jedoch NICHT die Parkspur. Die Zahl der öffentlichen ParkplĂ€tze sollte deshalb nicht verringert werden

  • Wir möchten mit unserer Initiative einen Dialog ĂŒber eine attraktivere und sicherere Wiener Straße starten - wir sind fest der Überzeugung, dass Verkehrs- und Straßengestaltungsexperten ein modernes Konzept entwerfen werden, das auf die BedĂŒrfnisse aller Verkehrsteilnehmer RĂŒcksicht nimmt und auch fĂŒr ParkplĂ€tze ein angemessener Raum gefunden wird.

  • Unserer Ansicht nach wird man die Wiener Straße Meter fĂŒr Meter anschauen und Lösungen fĂŒr die einzelnen BedĂŒrfnisse erarbeiten mĂŒssen

Die Wiener Straße wurde in der Vergangenheit bereits rĂŒckgebaut - warum muss sie jetzt erneut rĂŒckgebaut werden?

  • Uns wird immer wieder gesagt, dass die Wiener Straße bereits einmal rĂŒckgebaut wurde. Nach unseren Informationen erfolgte dies in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Es wurden damals Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h gemessen.

  • UrsprĂŒnglich (in den 1960iger Jahren) war die Wiener Straße als Zubringer fĂŒr die Westautobahn gedacht und entsprechend ausgebaut worden. Doch dieser Plan wurde zum GlĂŒck fĂŒr Purkersdorf nie realisiert. Die aktuelle 4-spurige Wiener Straße ist ein letztes Relikt dieses Plans. Die Umgebung der Wiener Straße hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum Wohngebiet entwickelt und entwickelt sich weiter in diese Richtung. Es gilt nun auch die Straßeninfrastruktur entsprechend anzupassen – sprich mit einer Straßenbreite, Geschwindigkeitsbegrenzung und Fahrradwegen wie sie in Orts- und Wohngebieten ĂŒblich ist.

Der auf manchen Eurer Bilder gezeigte Bereich ist doch bereits in Wien? Das gehört ja nicht mehr zu Purkersdorf.

  • Die an der Grenze zwischen Purkersdorf und Wien angebrachten Ortsschilder sind leider nur teilweise richtig positioniert. Auf der linken Seite Richtung Purkersdorf fahrend beginnt Purkersdorf bei der EinmĂŒndung der Mooswiesengasse. Auf der rechten Seite beginnt Purkersdorf allerdings bei der Zufahrt zum Wienfluss. Am mobilen Stadplan der Stadt Wien → sieht man den Grenzverlauf schön.

Wer soll denn das alles finanzieren?

  • Die Finanzierung ist ein sehr wichtiges Thema. Die gute Nachricht ist hier, das das Land NÖ derzeit sehr stark zum Ausbau der Radinfrastruktur bekennt und diesen auch sehr stark fördert. Es wird hier von einem Gesamtfördervolumen von EUR 100 Mio. durch Land NÖ und den Bund gesprochen. Bis zu 80% der förderbaren Kosten werden ĂŒbernommen. Es bietet sich somit aus unserer Sicht derzeit eine gute Gelegenheit fĂŒr Purkersdorf gĂŒnstig zu einer sicheren und attraktiveren Wiener Straße zu kommen.

  • Das Land hat diesen Willen auch in einigen Pressemitteilungen und Medienartikel bekundet wie zum Beispiel:

Ich höre immer wieder das GerĂŒcht, ihr wollt aus der Wiener Straße eine Begegnungszone machen - stimmt das?

  • Das ist falsch.

  • Unser Konzept sieht vor:

    • Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h statt der aktuellen 60 km/h. Das verursacht einen minimalen Zeitverlust auf dieser Strecke, reduziert aber den Anhalteweg um ca. 14 Meter!

    • Die Reduktion auf eine Fahrspur pro Richtung - damit wĂ€re die Wiener Straße genauso ausgefĂŒhrt, wie die allermeisten Bundesstraßen in vielen anderen Ortsgebieten auch.

  • Die frei werdende FlĂ€che kann dann z.B. fĂŒr den Radweg, den GrĂŒnstreifen und ParkplĂ€tze genĂŒtzt werden.

Machen Sie BĂŒrgermeister Steinbichler auf uns aufmerksam!

Klicken Sie hier um dem BĂŒrgermeister ein E-Mail zu schreiben und ihm zu zeigen, dass uns diese Anliegen am Herzen liegen!

Sie wohnen auf der Wiener Seite der Wiener Straße/B1?

Klicken Sie hier um Michaela SchĂŒchner, der Bezirksvorsteherin des 14. Wiener Gemeindebezirks, zu schreiben und Ihr zu zeigen, dass uns diese Anliegen am Herzen liegen!